Raspberry PI C++ Entwicklung (Teil 2)

Wie im ersten Teil des Beitrags beschrieben, kann man auf einem Raspberry PI selbst compilieren, bei größeren Projekten macht das aber kein Spaß. Man muss zu lange warten, bis man ein Ergebnis hat.

Dieser Hackaday Artikel beschreibt, wie man auf einem Ubuntu Linux einen Cross Compiler installiert. Da ich selbst mit Windows arbeite habe ich mir eine VM mit VMWare Player (für den privaten Einsatz kostenlos) aufgesetzt. Andere virtuelle Maschinen wie z.B. Virtual Box funtionieren aber auch. Das Ubuntu ISO kann man von der Webseite (ich habe die Version 16.04.3 LTS benutzt) runterladen und man hat schnell die VM aufgesetzt. Dann die Befehle von der Hackaday Seite eintippen:

sudo apt-get install build-essential
sudo apt-get install g++-arm-linux-gnueabihf
sudo apt-get install gdb-multiarch

Im nächsten Schritt wird die VM als Build-Host für Netbeans eingerichtet. Wie im ersten Teil beschrieben wird die VM als Build-Host angegeben, jetzt allerdings wird „Automatically find compilers and tools“ nicht angewählt. dem Drücken von „Finish“ wird der Build-Host angelegt.

Die Tool-Collection muss allerdings von Hand eingerichtet werden. Deshalb auf den Build-Host klicken und im Kontextmenü „Add new Tool Collection“ wählen.

Alle Einstellungen sind wie im Screenshot zu sehen einzustellen.

Zum Testen im Kontextmenü des „HelloWorld“ Projektes den Build-Host auf den Ubuntu Server umschalten und compilieren. Die Compile- Geschwindigkeit ist schon deutlich höher als auf dem PI!

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Solve : *
30 ⁄ 3 =