Raspberry PI C++ Entwicklung (Teil 1)

Es gibt viele Entwicklungsumgebungen für C++, so z.B. eclipse, Visual Studio, … und auch Netbeans. Auf diese Empfehlung hin habe ich es ausprobiert. Die aktuelle Netbeans Version ist die 8.2, sie kann von https://netbeans.org/downloads (die C/C++ Variante) heruntergeladen werden.

Einen Raspberry PI als Build Host hat man schnell eingerichtet: Auf dem „Services“ Reiter das Kontextmenü „Add new Host“ auswählen. In den nächsten Schritten den Benutzer (z.B. „pi“) hoffentlich mit einem anderen Passwort als „raspberry“ einrichten.

Wenn „Automatically find compilers and tools“ angewählt ist, findet Netbeans die GNU Compiler Collection automatisch. Das obligatorische „Hello World“ Projekt ist mit wenigen Klicks angelegt: File – New Project, dann „C/C++ Applikation“ anwählen.

Nach dem Klicken von „Next“ den Project Name auf „HelloWorld“ und unter Build Host den eben eingerichteten Host auswählen. „Finish“ legt das Projekt an, eine main.cpp ist auch schon da. Diese wird angepasst:

#include <iostream>

using namespace std;

int main(int argc, char** argv)
{
  std::cout << "Hello World" << std::endl;

  return 0;
}

Jetzt übersetzen (Hammer in der Toolbar). Netbeans generiert ein makefile und überträgt alle die Dateien auf den PI. Dort wird anschließend übersetzt. Auf dem PI findet sich das Ergebnis unter

~/.netbeans/remote/raspberrypi/RECHNERNAME-Windows-x86_64/C/Users/USERNAME/Documents/NetBeansProjects/HelloWorld/dist/Debug/GNU-Linux/helloworld

Der lange Pfad ergibt sich aus dem Pfad des Windowsrechners, so dass man von verschiedenen Rechnern aus übersetzen kann, ohne sich ins Gehege zu kommen.

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